Der 27-jährige Kärntner Daniel Frenkenberger blickt auf eine erfolgreiche Saison 2018 zurück.
Er holte sich bei der Enduro-Trophy in der Klasse E1 den Vizemeistertitel.

Im Jahr 2012 kaufte sich der St. Andräer seine erste eigene Enduromaschine und begann damit, im Folgejahr die ersten Rennen zu bestreiten. Bereits in den ersten beiden Rennjahren konnte Daniel einige Erfolge erzielen und so auch den sechsfachen Endurostaatsmeister Bernhard Walzer auf sich aufmerksam machen. Seit 2015 fährt Daniel nun für das Team KTM Walzer.

Seine bisherigen Höhepunkte waren beim Aspang-Race 2017 in Niederösterreich ein Gesamtsieg in seiner Klasse. Auch heuer erreichte er unter erschwerten Bedingungen den hervorragenden 2. Platz. Beachtlich sind diese Erfolge, wenn man bedenkt, dass bei diesem Rennen 1.000 Fahrer aus ganz Europa ins Rennen gehen. Ein Spezialgebiet des Lavanttaler Endurofahrers sind Mehrstundenrennen, die vier bis sechs Stunden dauern. So konnte er im letzten Jahr bei den Enduro Masters in der Klasse Profi den 2. Gesamtplatz für sich entscheiden.
Zu Beginn des heurigen Jahres konnte er nicht die gewohnte Spitzenleistung in den Rennen verwirklichen. „Der Kopf muss frei sein beim Rennen, da darf dich nichts belasten“, erklärt Daniel Frenkenberger sein Abschneiden zu Saisonbeginn. Danach kam er aber bald wieder in seine Topform und so fuhr er beim Finalrennen zur Endruo Trophy in St. Georgen ob Judenburg wieder auf den obersten Podestplatz. Schlussendlich hat es in der Saison 2018 wieder für den Vizemeister in der Klasse E1 gereicht.
Eine Belohnung für die mühevolle Arbeit, denn Endurofahrer ist man nicht nur am Wochenende, sondern die ganze Woche. An den Tagen nach den Rennen wird das Motorrad gewaschen, gewartet und repariert. Zugleich müssen notwendige Ersatzteile bestellt werden. In der zweiten Wochenhälfte rüstet der Motorsportler sein Renngerät wieder für das nächste Rennen auf, dazwischen wird trainiert.
Eine große Unterstützung ist dabei seine Freundin Anna, die ihn bei den meisten Rennen begleitet und auch tatkräftig unter die Arme greift.

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen.
Nach einer einmonatigen Erholungsphase beginnen die Vorbereitungen für die nächste Saison. "Konditionstraining ist für diesen Sport das Wichtigste, damit man mehrere Stunden durchfahren kann", sagt Daniel Frenkenberger. Welche Rennserien Daniel 2019 bestreiten wird, verrät der Kärntner noch nicht so genau. Es wird über einen Start in der Open Staatsmeisterschaft nachgedacht.
„Eines ist ganz gewiss: Durch die Top Unterstützung von Bernhard Haslacher von Haslacher Suspension habe ich den besten Berater in Fragen Fahrwerkstechnik an meiner Seite. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich für den Support das ganze Jahr über bedanken.“
Sponsoring bedeutet bessere Trainingsmöglichkeiten, mehr Rennen und somit auch zunehmender Erfolg. „Ich darf allen meinen Sponsoren ein großes DANKE für die Saison 2018 aussprechen, ohne diese wäre es nicht möglich diesen Sport in so einer Intensität auszuüben.“

Zur Person:
Name: Daniel Frenkenberger
Geboren: 17. August 1991
Wohnort: Lamm
Beruf: Kraftfahrzeugtechniker, Fahrschullehrer
Familienstand: ledig, Freundin Anna
Hobbys: Motorsport, Ski fahren, Freiwillige Feuerwehr (FF) Schönweg
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